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  2. Förder-Berufskolleg in Dortmund - Barrierefreiheit

Förder-Berufskolleg in Dortmund: Ein großer Schritt zur Barrierefreiheit

Junge Menschen mit Förderbedarf machen hier einen ersten oder erweiterten Schulabschluss, vielleicht auch eine Fachpraktikerausbildung. Die Klassen sind klein, die Inhalte praxisnah, die Unterstützung individuell und auch auf die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Fähigkeiten ausgerichtet.

Damit diese Chancen für möglichst viele Schülerinnen und Schüler zugänglich sind, wurde das Foyer mit einem rutschfesten Boden ausgestattet, Türen zu Klassenräumen wurden verbreitert und der Eingangsbereich so angepasst, dass er für Menschen mit Rollstuhl oder Geheinschränkungen zugänglich ist. Zudem konnte bereits eine behinderten- und rollstuhlgerechte WC-Anlage realisiert werden. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Lärm- und Reizminimierung umgesetzt, um ein schulisches Umfeld zu schaffen, das Sicherheit, Orientierung und Entlastung bietet – besonders für junge Menschen mit psychischen Belastungen oder sozial-emotionalem Förderbedarf. Damit ist ein wichtiger erster Schritt in Richtung Barrierefreiheit geschafft.

Um das Gebäude künftig komplett barrierefrei gestalten zu können, werden weitere Mittel benötigt. Denn wie so oft bei Bauprojekten waren die tatsächlichen Kosten am Ende höher als ursprünglich geplant. Jede weitere Unterstützung hilft dabei, die nächsten Schritte auf dem Weg zu vollständiger Barrierefreiheit möglich zu machen.