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KJFH-Vortrag beim Lions Club in Wolfenbüttel

Am Mittwochabend sprach unsere Fachbereichsleiterin Bianca Wassermann beim Lions Club Wolfenbüttel über die Kinder- und Jugendhilfe.

Deutlich wurde dabei: Jugendhilfe ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In den Einrichtungen leben und lernen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen. Sobald Jugendhilfe konkret, menschlich und nahbar wird, entsteht ein vertieftes Interesse und ein besseres Verständnis für ihre Bedeutung.

Hinter Begriffen wie „stationäre Jugendhilfe“ oder „Wohngruppe“ stehen junge Menschen mit individuellen Lebensgeschichten und Bedürfnissen. Sie möchten erfahren:
„Ich werde gesehen.“
„Ich bekomme verlässliche Begleitung.“
„Ich bin sicher.“
„Ich darf meinen eigenen Weg gehen.“

Viele Gäste zeigten sich beeindruckt davon, wie stark die Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren gewachsen ist und wie eng sie mit zentralen gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft ist. Eine Lesung mit Erfahrungen eines ehemaligen jungen Menschen sowie Einblicke in die Arbeit mit jungen Geflüchteten machten die Inhalte zusätzlich lebendig, greifbar und zugleich sehr eindrücklich.

Der anschließende Austausch erwies sich als besonders wertvoll: Zahlreiche Fragen, großes Interesse und intensive Gespräche führten dazu, dass sich der Vortrag im weiteren Verlauf zu einer lebendigen Dialogrunde entwickelte. Das hohe Engagement der Zuhörenden machte deutlich, dass das Thema nachhaltig bewegt und zum Weiterdenken anregt. 

Dieser Abend zeigt: Jugendhilfe braucht Öffentlichkeit, Verständnis und Menschen, die bereit sind hinzuschauen.
Denn junge Menschen brauchen Orte, an denen Entwicklung, Sicherheit und verlässliche Beziehungen möglich werden.

Wir danken dem Lions Club Wolfenbüttel für die Einladung und den wertschätzenden Austausch. Besonders berührend ist die Rückmeldung aus dem Kreis der Lions selbst, in der es heißt: „Auf einmal kommen einem andere Dinge, die man bislang als drängend betrachtet, deutlich weiter weg vor.“