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  2. Fastenbrechen 2026 CJD Nienburg

Muslime, Christen und Jeziden brechen das Fasten gemeinsam im CJD

Eröffnung des Fastenbrechens im CJD Nienburg

Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionszugehörigkeiten, Vertreter verschiedener Gremien, Verwaltungen, Vereine, zahlreiche Ehrenamtliche sowie viele Familien trafen sich gemeinsam in den Räumlichkeiten des CJD Nienburg, um gemeinsam das jährliche Fastenbrechen zu begehen.


18:15 Uhr – Beginn des Fastenbrechens. Bevor der Imam das Gebet sprach, eröffneten der Landrat Detlev Kohlmeier, der Bürgermeister Jan Wendorf, die Einrichtungsleitung des CJD Nienburg Sabine Pflaum (Fachbereichsleitung CJD) und Karim Iraki (Vorsitzender Menschen helfen Menschen e.V.) vor großem Publikum mit kurzweiligen Redebeiträgen das Fastenbrechen im CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands. e.V.) Nienburg. 

Das Zusammen wirkt - wie jedes Jahr entwickelt sich der Abend mit zunehmender Zahl der Teilnehmenden zu einem vielfältigen und interkulturellen Ort der Begegnungen. Für den Vorsitzenden des Menschen helfen Menschen e.V., Karim Iraki, war es ein Fest voller Freude. Er betont die Wichtigkeit des gemeinsamen Fastenbrechens, die gemeinsamen Gespräche, das gemeinschaftliche Speisen. Der Dank gilt allen Beteiligten, die den Abend vorbereitet, gestaltet und begleitet haben und Sven Kühtz, Leitung des Jugendmigrationsdienstes (JMD) ergänzte lachend: „Ohne die tolle Mithilfe der vielen ehrenamtlich Tätigen wäre solch eine Veranstaltung überhaupt nicht möglich, aber jetzt stoßen auch wir an unsere Grenzen bezüglich der Platzanzahl“. 

Circa zweihundert Menschen kamen ins CJD, Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Kulturen und Glaubensrichtungen waren zusammengekommen, um gemeinsam zu feiern und sich auszutauschen. Der Tisch war durch zahlreiche Spenden und der tollen Vorarbeit von Jugendlichen des JMD und Ehrenamtlichen des Vereins Menschen helfen Menschen wieder voll gedeckt. Und so betonte die CJD Leiterin Sabine Pflaum: „Heute vereint uns Christen, Muslime und Jeziden die Zeit des Fastens, eine Zeit, in der wir innehalten und uns auf den Kern, den Weg zum Frieden, besinnen. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir Wege des Miteinanders und der Verständigung suchen und auch finden. Gesprächsräume eröffnen, Mitgefühl leben und uns denen entgegenstellen, die unseren Zusammenhalt immer weiter zerstören wollen. Ich freue mich, dass wir diesen Weg heute gemeinsam im CJD gehen. 

Das Fastenbrechen beim CJD gibt es seit 2018. Den interreligiösen Dialog zu fördern, ist hierbei das Hauptanliegen. In Deutschland hat der Ramadan am 18. Februar begonnen und endet circa vier Wochen später, am 19. März mit dem Zuckerfest. In diesem Jahr fallen die christliche Fastenzeit und der Ramadan zeitlich zusammen, was den Dialog besonders fördert.