Fachkräftemangel hier, Bewerbungszuwachs dort
Im Recruiting des CJD zeigen sich derzeit zwei Entwicklungen, die Chancen eröffnen, aber auch neue Anforderungen mit sich bringen.
Zum einen bleibt der Fachkräftemangel im pädagogischen und sozialen Bereich bestehen und wird sich durch den demografischen Wandel voraussichtlich weiter verstärken. Zum anderen steigen die Bewerbungen in technischen, kaufmännischen und administrativen Berufsfeldern deutlich an. Grund dafür ist unter anderem die angespannte wirtschaftliche Lage. Auch die Zahl der Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger hat zugenommen.
Besonders deutlich wird diese Entwicklung bei den Initiativbewerbungen: Ihre Zahl hat sich im CJD von 2024 auf 2025 mehr als verdoppelt. Für das CJD bedeutet das: Der Fachkräftemangel im sozialen Bereich bleibt eine Herausforderung. Gleichzeitig werden Themen wie die Qualifizierung branchenfremder Bewerbender wichtiger.
Arbeitskräfte aus der Industrie orientieren sich in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten zunehmend in Richtung sozialer Bereich. Diese Bewerbergruppe schätzt die größere Stabilität und gesellschaftliche Relevanz sozialer Arbeit. Im CJD findet sie ein Umfeld, das weniger von kurzfristigen wirtschaftlichen Schwankungen geprägt ist.
Das CJD als Arbeitgeber zwischen Wandel und Beständigkeit
Bewerbende stellen heute unterschiedliche Anforderungen an Arbeitgeber. Neben finanzieller Sicherheit sind vor allem eine gute Work-Life-Balance, sinnvolle Arbeit, Flexibilität und persönliche Entwicklung entscheidend.
Wie wird das CJD diesen Erwartungen gerecht?
Sinnvolle Arbeit liegt seit jeher im Selbstverständnis des CJD als Bildungs- und Sozialunternehmen. Alles, was wir tun, zielt auf gesellschaftlichen Mehrwert. Das gilt nicht nur für die direkte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Auch in Bereichen wie IT, Buchhaltung oder Gebäudemanagement entsteht Sinn. Denn sie schaffen die strukturellen, finanziellen und organisatorischen Grundlagen für unsere Arbeit.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance unterstützen wir dort, wo es möglich ist, durch flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten und planbare Schichtsysteme. Ergänzt wird dies durch Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Flexibilität zeigt sich auch im Umgang mit unterschiedlichen Lebensverläufen. Durch unsere bundesweite Struktur und die Vielfalt der Arbeitsfelder eröffnen sich Möglichkeiten, innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben zu finden.
Persönliche und berufliche Weiterentwicklung ermöglichen wir durch ein vielfältiges Fort- und Weiterbildungsprogramm sowie durch interne Führungskräfteentwicklung.
Bei aller Veränderung bleibt ein Grundsatz bestehen: Verlässlichkeit. Mit tariflicher Vergütung inklusive Sonderzahlungen schaffen wir eine solide wirtschaftliche Grundlage. Zugleich steht das CJD seit nahezu 80 Jahren für Stabilität und Kontinuität als Partner im Sozialstaat.
Während sich Erwartungen verändern, orientieren wir uns im CJD weiterhin an Werten, die keinen kurzfristigen Trends unterliegen. Glaube, Liebe und Hoffnung stehen dabei nicht im Widerspruch zu Work-Life-Balance oder Flexibilität – sie ergänzen sich. Und sie geben auch heute Orientierung in einer Arbeitswelt, die sich stetig weiterentwickelt.