Die Idee ist einfach: Mitarbeitende aus verschiedenen Unternehmen tauschen für einen Tag ihren Arbeitsplatz gegen einen Einsatz in einer sozialen Einrichtung. Sie kommen alleine oder im Team. Sie packen in Haus und Garten mit an oder begleiten Menschen im Alltag. Was dabei entsteht, ist weit mehr als ein ungewohnter Arbeitseinsatz. Denn: Social Days sind für alle Beteiligten ein Gewinn.
Ein Social Day ist mehr als ein Projekt. Er ist ein Tag, an dem Zeit geschenkt wird, an dem etwas bleibt – sichtbar vor Ort und oft auch im eigenen Denken.
Torsten Schmidt, CJD Fundraiser für Berlin-Brandenburg
Zum einen: lebenspraktische Unterstützung
Für unsere Einrichtungen bedeutet das ganz konkret: Projekte können umgesetzt werden, für die im Alltag keine Zeit ist – ein neues Hochbeet für die Kita, ein frisch gestrichener Raum oder ein aufgeräumter Keller. Oft sind es genau diese „Sahnehäubchen“, die den Alltag für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende spürbar verbessern. Gleichzeitig können Kosten eingespart werden, weil Arbeiten nicht extern vergeben werden müssen.
Zum anderen: erweiterte Horizonte
Social Days schaffen Begegnungen. Wenn Menschen Hand in Hand arbeiten, kommen sie ins Gespräch, erweitern die eigenen Perspektiven, bauen Vorurteile ab. Es sind diese direkten Erfahrungen, die im Gedächtnis bleiben und den eigenen Blick verändern. Auch für die teilnehmenden Unternehmen ist der Mehrwert groß. Viele nutzen den Social Day bewusst als Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig den Teamgeist zu stärken. Das Feedback ist durchweg positiv: Die Tage werden als bereichernd erlebt, als Perspektivwechsel und als Gelegenheit, die Wirkung des eigenen Handelns unmittelbar zu sehen.
Der eigentliche Wert geht weit über einen Arbeitseinsatz hinaus.
So kann ein Social Day aussehen: Kanzlei Freshfields unterstützt eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Berlin
Für einen Tag arbeiten zehn Mitarbeitende der Kanzlei Freshfields nicht in ihren Büros am Potsdamer Platz, sondern in einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen. Sie sortieren Fahrräder aus, fegen den Hof, setzen Pflanzen, räumen Lagerräume auf und streichen Innenräume – unterstützt von den Hausmeistern des CJD und einigen afghanischen Bewohnern. Beim gemeinsamen Mittagessen kommt man schnell ins Gespräch. Die Leiterin der Einrichtung steuert Informationen über die Wohnanlage bei, in der immerhin 400 Menschen leben. Sie kann an diesem besonderen Tag eine Spende in Höhe von 700 € entgegennehmen, mit der die Kanzlei speziell die Kinder in der Gemeinschaftsunterkunft unterstützen möchte.
Starten Sie Ihr soziales Teamevent mit dem CJD
Sie möchten mit Ihrem Team ebenfalls gemeinsam Gutes bewirken? Dann sprechen Sie uns gerne an. Wir entwickeln mit Ihnen eine passende Engagementmöglichkeit, bei der soziales Handeln, Teamgeist und konkrete Unterstützung für Menschen im CJD zusammenkommen.
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