Zum Start hat sich der neue Gesamtleiter Herr Marc Ullrich Zeit für ein persönliches Interview genommen und Einblicke in Motivation, Ziele und erste Eindrücke gegeben.
„Engagement im sozialen Bereich ist für mich selbstverständlich“
Auf die Frage, wie er auf die Position aufmerksam wurde, beschreibt Ullrich seinen klaren Antrieb:
Er habe gezielt nach einer neuen Aufgabe im kirchlichen und sozialen Umfeld gesucht – einem Bereich, der ihn seit jeher geprägt habe. Neben seinem beruflichen Werdegang engagiert er sich auch ehrenamtlich, unter anderem als aktiver Feuerwehrmann in der Freiwilligen Feuerwehr.
„Dort, wo ich das Gefühl habe, etwas Konstruktives beitragen zu können, empfinde ich Engagement als notwendig.“
Erste Berührungspunkte mit dem CJD
Das CJD war für Ullrich kein Neuland. Bereits vor seiner Bewerbung kannte er einzelne Arbeitsfelder, insbesondere die Schulsozialarbeit sowie die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.
Die gesamte Bandbreite des Angebots entdecke ich nun erst.
Motivation: Verantwortung übernehmen und gemeinsam gestalten
Ausschlaggebend für seine Bewerbung waren vor allem die vielseitigen Anforderungen der Position: Personalentwicklung gestalten, strategische Themen voranbringen, Verantwortung übernehmen und partizipatives Arbeiten fördern.
Diese Kombination aus Leitung, Entwicklung und Zusammenarbeit habe ihn besonders angesprochen.
Ein wertschätzender Start
Seine ersten Tage im CJD beschreibt Ullrich durchweg positiv. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom herzlichen Empfang: er erhielt zahlreiche Willkommensnachrichten, persönliche Begrüßung durch den Vorstand und erspürte im direkten Miteinander eine sehr wertschätzende Atmosphäre.
Eine spannende Doppelrolle
Mit Blick auf seine zukünftigen Aufgaben sieht Ullrich vor allem die Vielfalt als besonderen Reiz:
„Mich reizt die Unterschiedlichkeit des CJD e. V. und des BFW Koblenz – diese Verbindung zu schaffen, ist eine spannende Herausforderung.“
Die Kombination aus einem großen Standort wie Koblenz und vielen kleineren Einrichtungen bezeichnet er als „spannende Mischung“, begegnet der Aufgabe jedoch auch mit Respekt und Verantwortung.
Stärken – und eine "kleine" Schwäche
Zu seinen persönlichen Stärken zählt Ullrich: schnelles Einarbeiten in neue Themen, gutes Zuhören und seine offene und unkomplizierte Ansprechbarkeit. Auf die Frage nach einer Schwäche antwortet er mit einem Lächeln: „Schokolade.“
Parallelen zwischen Politik und CJD
Als ehemaliger parteiloser Bürgermeister bringt Ullrich politische Erfahrung mit. Die Gemeinsamkeiten zwischen Politik und sozialer Arbeit sieht er klar: Herausforderungen im Sozialraum, demografischer Wandel, steigende Bedarfe, z. B. in Kitas und Schulsozialarbeit und der Umgang mit knappen Ressourcen.
Sowohl in der Politik als auch im CJD gehe es darum, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und als Dienstleister für Menschen da zu sein.
Ziele für die Zukunft
Einen festen „100-Tage-Plan“ nennt Ullrich verständlicherweise nach 7 Arbeitstagen nicht. Vielmehr legt er Wert auf Zusammenarbeit innerhalb der Doppelspitze:
„Ich empfinde die Zusammenarbeit mit Frau Wuthe als sehr gut – wir stehen in engem Austausch.“
Ein klares Ziel hat er jedoch formuliert: Das CJD soll bekannter werden.
„Wir machen gute Dinge – und das sollte man auch sehen.“
Lieber Herr Ullrich,
wir freuen uns über die Verstärkung in der Leitung und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Wir danken Ihnen für das offene Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre Aufgaben im CJD viel Freude, Kraft, Mut, ein gutes Miteinander und Gottes Segen!