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CJD betreibt neues Hilde-Frey-Wohnheim am Kreisberufsschulzentrum Biberach

Das neue Hilde-Frey-Wohnheim bietet ein modernes Wohn- und Lernumfeld für Schülerinnen und Schüler, die für ihre Ausbildung weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Das sechsstöckige Gebäude umfasst 88 Einzelzimmer und 39 Doppelzimmer, darunter fünf barrierefreie Zimmer. Insgesamt bietet das Wohnheim Platz für 166 junge Menschen.

Das CJD begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem umfassenden pädagogischen Konzept, das individuelle Förderung, persönliche Begleitung sowie Freizeit- und Gemeinschaftsangebote umfasst. Ziel ist es, die persönliche Entwicklung, Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken und ihnen während ihrer Ausbildungszeit ein unterstützendes Umfeld zu bieten.

„Der Landkreis hat hier nicht nur in ein Gebäude, sondern in die Zukunft unserer Jugend und die Attraktivität unseres Bildungsstandorts investiert. Wir haben hier hochmodernen, nachhaltigen Wohn- und Lernraum geschaffen, der den Schülerinnen und Schülern dank des pädagogischen Konzepts des CJD beste Entwicklungschancen bietet“, betonte Landrat Mario Glaser in seiner Rede.

Mit Investitionskosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro handelt es sich um die größte Hochbaumaßnahme des Landkreises Biberach in den vergangenen 40 Jahren. Der Neubau ersetzt ein rund 50 Jahre altes Gebäude, in dem bislang 144 Schülerinnen und Schüler untergebracht werden konnten.

Errichtet wurde das Wohnheim in innovativer Modulbauweise, um den Schulbetrieb auf dem beengten Gelände möglichst wenig zu beeinträchtigen. Gleichzeitig wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Das Gebäude erfüllt den Effizienzhaus-40-EE-Plus-Standard und verfügt unter anderem über eine Holzhybrid-Konstruktion, eine Gebäudehülle im Passivhausstandard, eine Grundwasserwärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher auf dem begrünten Dach. Für dieses Engagement erhält der Landkreis eine Bundesförderung in Höhe von rund 2,35 Millionen Euro.

Die Namensgebung des Neubaus erinnert an Hilde Frey, die sich zeitlebens für die Förderung junger Menschen in Bildung, Kultur und Sport engagierte. Im Rahmen der Einweihung enthüllte Landrat Mario Glaser ein Portrait Hilde Freys, das von der Künstlerin Marlies Glaser geschaffen wurde.

Eckdaten des Hilde-Frey-Wohnheims:

  • Kapazität: 166 Betten (Einzel- und Doppelzimmer), davon fünf barrierefrei
  • Baukosten: rund 30 Millionen Euro
  • Energiestandard: Effizienzhaus 40 EE Plus
  • Bundesförderung: rund 2,345 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags
  • Besonderheiten: Modulbauweise, Holzhybrid-Konstruktion, Passivhausstandard, Grundwasserwärmepumpe, Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher