Die Ombudsfrau hilft Opfern

Neutrale Stelle bei Ungerechtigkeiten, Streitfragen oder Gewalt

Es gibt Fälle, die wünscht sich niemand und die sollten gar nicht passieren. Der schlimmste Fall wäre sexuelle Gewalt gegen einen anderen Menschen – ganz besonders gegen Schutzbefohlene wie Kinder oder geistig-körperlich-seelisch behinderte Menschen. Wenn Sie sich dann nicht an einen anderen CJD-Mitarbeiter oder -Vorgesetzen wenden wollen, ist das verständlich. Deshalb hat das CJD 2010 eine Ombudsstelle geschaffen. Aktuell ist Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz sowie Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a.D., Ombudsfrau des CJD.

 

Was macht ein Ombud?

Brigitte Zypries ist unparteiisch, wie der Schiedsrichter beim Sport. Deshalb ist sie auch nicht beim CJD angestellt, erhält aber eine Aufwandsentschädigung. Sie steht also außerhalb des CJD und ist deshalb mit ihrer E-Mail-Adresse auch außerhalb des CJD erreichbar.

Mit was kann ich mich an die Ombudsfrau wenden?

Mit allem, wo ein anderer Grenzen überschreitet. Das heißt, Sie sagen oder denken „Nein!“ und der andere macht trotzdem weiter.

Beispiele:

  • Mobbing
  • Sexuelle Gewalt
  • Betrug
  • Veruntreuung

Die Ombudsfrau sucht nach Lösungen

Sie prüft zunächst, ob der Vorwurf berechtigt ist. Dazu tauscht sie sich mit dem Betroffenen aus. Sie hört sich aber auch die Seite des CJD an und prüft Unterlagen. Manchmal findet die Ombudsfrau eine Lösung zwischen dem Betroffenen und dem CJD. In anderen Fällen berät sie den Hilfesuchenden, wohin er sich wenden kann beispielsweise an die Staatsanwaltschaft.