Wir bitten um Ihre Unterstützung, damit niemand verloren geht!

Das CJD unterstützt die Ukraine

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar, haben bereits über vier Millionen Menschen das Land verlassen. Vor allem Frauen und Kinder sind auf dem gefährlichen Weg der Flucht. Ihre Väter, Ehemänner und Brüder bleiben meist zurück im Krieg.  

75 Jahre ist es her, da gründete Pfarrer Arnold Dannenmann das CJD. Das Leid der Kriegswaisen, der Kriegsheimkehrer und Flüchtlingskinder ließ ihn handeln. Keiner darf verloren gehen! Diesen Satz hat er damals geprägt und legte damit nachhaltig die Basis, die unsere Arbeit bis heute trägt. 

Seit Anfang März, genau seit der Nacht vom 3. zum 4. März 2022 finden im CJD wieder Kriegsflüchtlinge ein Obdach. In dieser Nacht kamen die ersten 32 Menschen aus der Ukraine im CJD Berchtesgaden an. Mütter mit Kindern – alle von den Strapazen der mehrtägigen Flucht gezeichnet, müde und oftmals krank. Mit hohem persönlichem Einsatz der Mitarbeitenden wurde binnen weniger Stunden ein Ort der Zuflucht geschaffen, medizinische Betreuung und Therapie gesichert. Seitdem kommen täglich tausende Menschen aus der Ukraine in Deutschland an. Bundesweit werden im CJD Unterkünfte geschaffen und Betreuung, Begleitung und Beratung sichergestellt. Mit Herzblut und persönlichem Engagement schaffen wir für diese Menschen sichere Orte.  

Am 23. März nahmen wir im CJD BFW Koblenz 37 teils schwerst- und mehrfachbehinderte und kranke Waisenkinder auf. Viele von ihnen konnten nur liegend transportiert werden. Sie haben eine besonders traumatische Flucht hinter sich. Mit ihnen kamen ihre Betreuerinnen und Betreuer aus der Nähe von Odessa, die sie auf diesem schwierigen Weg begleitet haben. In Koblenz können sie alle zur Ruhe kommen und erhalten dringend nötige medizinische und therapeutische Hilfe. 

Im CJD Olpe, Braunschweig, Heidenau, Jülich und Bonn, wo erst im letzten Jahr die Flutopfer aus dem Ahrtal ein Obdach fanden, leben nun Kriegsflüchtlinge. Auch im CJD Gera und Homburg wurden Frauen und Kinder aufgenommen. Ehrenamtlich wird gedolmetscht, werden Kinderbettchen und Möbel organisiert sowie bei Behördenangelegenheiten geholfen.