Unterstützen Sie Menschen, die alles verloren haben

Wir geben von der Flut betroffenen Familien aus dem Ahrtal ein Dach über dem Kopf

„Einer trage des anderen Last“ – die Paulusworte sind eine oft zitierte Bibelstelle. Geht das überhaupt: Können wir die Last eines anderen tragen? Ja. Wir können dabei helfen, eine schwere Last mitzutragen, und damit das Ertragen leichter machen. Die Flutkatastrophe hielt im Juli alle in Atem. Inzwischen hat das Aufräumen begonnen. Die Medien berichten darüber.

Im Gästehaus des CJD Bonn haben 35 von der Flut betroffene Menschen im Alter von 6 bis 72 Jahren seit einigen Wochen ein Zuhause auf Zeit.

Die Familien kommen aus dem Ahrtal. Sie sind mit dem Leben davongekommen. Sonst blieb ihnen praktisch nichts.

Im Gästehaus des CJD erhalten sie ein Dach über dem Kopf, dringend notwendigen menschlichen Beistand und Hilfe zur Selbsthilfe. Genau das ist wichtig, damit sie wieder zu sich selbst finden. Zwei Seminarräume sind zu Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräumen umfunktioniert worden. Hier kann man sich treffen, sich austauschen, gemeinsam an einem Tisch sitzen, gemeinsam essen und auch Ruhe finden. Computer wurden bereitgestellt, damit sich die Menschen notwendige Informationen holen können, um Anträge für die dringend benötigten Soforthilfen zu stellen. Dabei erhalten sie von den CJD Mitarbeitenden vor Ort individuelle Beratung und Unterstützung. Nach dem Schock müssen sie sich erst einmal zurechtfinden bei Behörden und Ämtern.

Das Ehepaar S., beide über 70 Jahre alt, hat sein Haus verloren. Alle Fotos und persönlichen Erinnerungsstücke wurden Opfer der Fluten: „Es ist eine einzige Katastrophe. Unser ganzes Leben ist weg. Die Bilder von früher, alle Erinnerungen – einfach weg. Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass wir hier nichts bezahlen müssen. Wir könnten uns das überhaupt nicht leisten.“

Wir sind keine Organisation der Katastrophenhilfe, aber wir helfen aus christlicher Nächstenliebe. Die Menschen haben durch die Flutkatastrophe viel verloren. Sie können im Gästehaus des CJD unentgeltlich wohnen, bis sie wieder in eigene vier Wände ziehen können.

Unterstützen Sie die Arbeit des CJD, um genau diesen Menschen zu helfen. Es geht beispielsweise um Strom- und Wasserkosten, um Reinigungskosten – also um Mehrkosten, die dem CJD durch die humanitäre Hilfe entstehen. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Spende. Ganz im Sinne unseres Slogans: „Das Zusammen wirkt.“

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Timo mit seinem Ausbilder

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