Kindertagesstätte "Kleckerbande"

Auf den folgenden Seiten können sie sich informieren und umschauen:

  • Die Einrichtung
  • Konzeption (mit exemplarischen Tagesablauf)
  • Bildergalerie
  • Service

Die Einrichtung:

Zentral in Nienburg, nur wenige Minuten Fußweg vom Hauptgelände des CJD Nienburg und des Bahnhofes entfernt, finden sie uns „Im Ahornbusch 12“.

Nur rund 150 Meter liegt das Einfamilienhaus, in dem die zehn Krippenkinder sowie eine weitere Gruppe mit zehn Drei- bis Sechsjährigen untergebracht sind, vom Hauptgebäude des CJD entfernt. Das Haus hat der CJD gemietet, von Grund auf saniert und kindgerecht umgebaut. Sogar eine eigene Kinderküche ist entstanden – gebaut von der Tischlerwerkstatt des Vereins, denn als Bildungseinrichtung bietet der CJD auch überbetriebliche Ausbildungen an. Dass ein Einfamilienhaus gefunden wurde, hat laut Sabine Joswig, Leiterin der betrieblichen Kindereinrichtung, einen großen Vorteil: „Gerade für die Kleinen sind kurze Wege wichtig. Bei einem Einfamilienhaus stimmen die Proportionen, es erinnert die Kinder an ihr Zuhause.“

Zudem bieten unsere Räumlichkeiten abwechslungsreiche und vielfältige Spielmöglichkeiten, sind bedürfnisorientiert aufgeteilt und gestaltet. So gibt es eine Rollen und Puppenspielecke, eine Bauecke, Spieltische und eine Kuschel,- und Bilderbuchecke.

Aufgenommen werden können bis zu 11 Kinder im Alter von 6 Monate bis 3 Jahre, die von 3 Erzieherinnen, sowie einer Sozialassistentin betreut werden. Diejenigen Kinder, die evtl. Teilzeitplätze beanspruchen, werden in die Gruppe integriert und es wird idealtypisch eine Ergänzung des halben, bzw. halbwöchigen Platzes gesucht, so dass diese  Plätze eine volle Auslastung haben. (Prinzip des Platzsharing)

Unsere Öffnungszeiten sind: 7:30 Uhr-17:00 Uhr; freitags bis 16:00 Uhr.

Kontakt:                              Tel.: 05021/6002837

Am Ahornbusch 12

31582 Nienburg

e-mail:  kindertagesstaette @cjd-nienburg.de

 

 

 

Konzept:

Den Kindern, die unsere Einrichtung besuchen, wollen wir einen Lebens,- und Erfahrungsraum anbieten, der zum einen dem Schutzraum der Familie gleichkommt und zum anderen zahlreiche Möglichkeiten der Entfaltung zulässt.

Wir sind bestrebt, die Lebenssituation eines jeden Kindes zu berücksichtigen, unterschiedliche Verhaltensweisen, Stärken und  Schwächen zu erkennen, um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe erfahren zu können.

Voraussetzung hierfür ist eine Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Wertschätzung, ein Fundament, auf welchem jedes Kind die Grundlage erhält, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Jedes Kind ist anders. Wir lassen jedes Kind auch anders sein und eröffnen ihm Möglichkeiten, seine eigene Welt zu entdecken mit seinen Stärken und Schwächen.

Schwerpunkte:

Bewegung:

Die Entwicklung motorischer Fähigkeiten ist eng verknüpft mit der Ausbildung der wichtigen Hirnfunktionen. Bewegung und Wahrnehmungsschulung sind Grundlagen für Denken und Verstehen. Deswegen bieten wir in unserem Tagesablauf unzählige Gelegenheiten, in denen das Kind durch lustvolles Bewegen lernt, den eigenen Körper wahrzunehmen und damit umzugehen.

Musik

Kinder haben das Bedürfnis sich auf vielfältige Weise auszudrücken. Der musische Bereich gehört dazu. Ein breites Angebot im Bereich der musikalischen Frühförderung ist ein Bestandteil unserer Arbeit.

Kreativität:

Unsere Kinder werden darin unterstützt eigene Ideen zu entwickeln.

Geeignetes und vielseitiges Material, das viele Gestaltungsmöglichkeiten lässt, wird dafür zur Verfügung gestellt.

Kinder brauchen Anregungen, Zeit und Material. Jedes Kind kann bei uns Erfinder sein, wenn wir seine schöpferischen Fähigkeiten durch das Anbieten von neuen Techniken und vielfältigen Materialien fördern.

Sprachförderung

Eine Mitarbeiterin bietet für die Kinder, die zu uns kommen „Kon-Lab“ an. „Kon-Lab“ ist die Abkürzung für „Konstanzer Labor“.

Dieses Förderprogramm vermittelt Kindern spielerisch die Regeln der deutschen Sprache.

Das Programm orientiert sich Schritt für Schritt an den Lernphasen und den Lernstrategien, die kleine Kinder während einer normalen Sprachentwicklung durchlaufen. Verschiedene Memoryspiele, Puzzles und Bildkarten, die gezielt für dieses Programm entwickelt wurden, werden systematisch eingesetzt. Für nähere Informationen können Sie sich gerne persönlich mit uns in Verbindung setzen.

Eingewöhnung steht am Anfang:

Durch eine gut vorbereitete und individuell gestaltete Eingewöhnung möchten wir ihrem Kind einen sanften Übergang  in den neuen Lebensbereich Krippe ermöglichen.

Währen der Eingewöhnungsphase mit Vater oder Mutter erhält ihr Kind die nötige Zeit, die Bezugsperson(en) kennen zu lernen und sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Die Eltern sollten sich für diese Phase genügend Zeit nehmen, da es für uns von großer Wichtigkeit ist, das Tempo der Eingewöhnung an die Bedürfnisse ihres Kindes auszurichten.

Beziehungsvolle Pflege:

Dieser Begriff geht auf die Kinderärztin Emmi Pikler zurück und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern. Beziehungsvolle Pflege ist Bildung von Anfang an.

Unser ständiges Bestreben ist es, die Kinder aktiv bei ihrer Pflege teilhaben zu lassen. Die Teilnahme wird jedoch nicht eingefordert, sondern das Kind wird dazu ermutigt. Währen der Pflege sprechen wir mit dem Kind, damit es erfährt, was wir tun, und wir achten auf die Reaktion des Kindes und fassen sie in Worte. Wann immer es möglich ist, schließen wir uns den Bewegungen des Kindes an und geben die Gelegenheit, die bei der Pflege verwendeten, und vorher von der Erzieherin benannten Gegenstände zu erkunden. So haben die Kinder die Möglichkeit, sich ihrer Kooperationsmöglichkeit von Anfang an bewusst zu werden und sich einzubringen.

Kindertagesstätte