Ausbildung zum Gärtner/-in - Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Zugangsvoraussetzungen
Reha-Träger, Persönliches Budget, Mindestalter: 18 Jahre. Mindestens mittlerer Schulbildung (bei Eignung auch mit Hauptschulabschluss möglich).
Rechtsgrundlage
§ 117 Abs. 1 S.1 Nr. 1a SGB III, § 5 BBiG bzw. § 25 HwO
Zielgruppe
Erwachsene mit psychischer Erkrankung

Aufgaben

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gestalten die Umwelt nach Plänen von Landschaftsarchitekten und -architektinnen: Sie bauen, pflegen, sanieren und pflanzen Außenanlagen, insbesondere Grünanlagen aller Art.

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten in erster Linie in Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus. Darüber hinaus sind sie in städtischen Gärtnereien tätig. Botanische und zoologische Gärten stellen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten dar.

Ausbildung

Die Ausbildung dauert meist drei Jahre.

Die Auszubildenden lernen verschiedene Pflanzen und deren Anbautechniken kennen. Sie erfahren, wie Böden beschaffen sind und wie sie bearbeitet und verbessert werden können. Sie lernen den Umgang mit Maschinen und Geräten.

Während der Ausbildung sind mehrere Betriebspraktika vorgesehen. Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung zum Gärtner gemacht.

Die Ausbildung erfolgt nach besonderen Regeln für Menschen mit Behinderung.

Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Sozialpädagogische und psychologische Begleitung.

Die Beschulung erfolgt in der öffentlichen Berufsschule. Ausbilder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen unterstützen die Teilnehmer. Zusätzliche Hilfen wie Stütz- und Förderunterricht werden regelmäßig durchgeführt.

Das angeschlossene Jugendwohnheim bietet weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und allgemeinen und beruflichen Förderung an.

Auch eine Pendlerausbildung ist möglich.

Ziel ist: Teilhabe am Arbeitsleben mithilfe einer anerkannten abgeschlossenen Berufsausbildung.

Erwachsene psychische Erkrankung Persönliches Budget