Ausbildung zum Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft

Zugangsvoraussetzungen
Nur über Berufsberater der Agentur für Arbeit oder über andere Reha-Träger.
Rechtsgrundlage
§ 117 Abs. 1 S.1 Nr. 1a SGB III, § 66 BBiG bzw. § 42m HwO
Zielgruppe
Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Beeinträchtigung oder Behinderung, Lernbehinderung sowie sozialer Benachteiligung.

Aufgaben:

Fachpraktiker/in Hauswirtschaft arbeiten meist unter Anleitung einer Fachkraft in Heimen, in Krankenhäusern oder in der Gastronomie. Sie sind in der Küche, in der Hausreinigung oder in der Waschküche tätig.

Fachpraktiker/in Hauswirtschaft bereiten Nahrungsmittel zu und setzen dabei unterschiedliche Küchengeräte ein. Sie säubern und pflegen Räume und Einrichtungsgegenstände. Bei der Reinigung von Wäsche benutzen sie Waschmaschinen, Trockner und Bügeleisen.

Ausbildung:
Die Ausbildung dauert meist drei Jahre. Die Auszubildenden lernen, wie man Räume und Einrichtungsgegenstände reinigt. Sie befassen sich mit der Zubereitung von Nahrung. Sie üben den Umgang mit verschiedenen Haushaltsgeräten. Während der Ausbildung sind mehrere Betriebspraktika vorgesehen. Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung zum Fachpraktiker/in Hauswirtschaft gemacht. Die Ausbildung erfolgt nach besonderen Regeln für Menschen mit Behinderung.

Fachpraktiker /-in Hauswirtschaft ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Sozialpädagogische und psychologische Begleitung.

Die Beschulung erfolgt in der öffentlichen Berufsschule. Ausbilder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen unterstützen die Teilnehmer. Zusätzliche Hilfen wie Stütz- und Förderunterricht werden regelmäßig durchgeführt. Das angeschlossene Jugendwohnheim bietet weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und allgemeinen und beruflichen Förderung an. Eine Pendlerausbildung ist ebenso möglich.  

Ziel ist: Teilhabe am Arbeitsleben mithilfe einer anerkannten abgeschlossenen Berufsausbildung.

Reha Ausbildung Hauswirtschaft