Ausbildung zum Fachpraktiker/-in für Maler und Lackierer

Zugangsvoraussetzungen
Nur über Berufsberater der Agentur für Arbeit oder über andere Reha-Träger.
Rechtsgrundlage
§ 117 Abs. 1 S.1 Nr. 1a SGB III, § 66 BBiG bzw. § 42m HwO
Zielgruppe
Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Beeinträchtigung oder Behinderung, Lernbehinderung sowie sozialer Benachteiligung.

Aufgaben

Der Beruf ähnelt dem Beruf des Malers und Lackierers. Maler- und Lackiererfachpraktiker gestalten Fassaden und Innenräume von neu errichteten Gebäuden und führen Renovierungsarbeiten an älteren Gebäuden aus. Sie streichen Wände, Decken und Türen. Sie verlegen Böden und tapezieren.

Ausbildung

Die Ausbildung dauert meist drei Jahre. Die Inhalte orientieren sich an der Ausbildung zum Maler und Lackierer.

Die Auszubildenden lernen Farben und andere Werkstoffe kennen. Sie erfahren, wie man Untergründe vorbereitet und Oberflächen behandelt. Sie befassen sich mit Wärmedämm- und Putzarbeiten. Sie entwerfen und malen Schriften, Zeichnungen und Schmuckformen.

Während der Ausbildung sind mehrere Betriebspraktika vorgesehen. Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung zum Maler- und Lackiererfachpraktiker gemacht.

Die Ausbildung erfolgt nach besonderen Regeln für Menschen mit Behinderung.


Fachpraktiker/-in im Maler- und Lackiererhandwerk ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Sozialpädagogische und psychologische Begleitung.

Die Beschulung erfolgt in der öffentlichen Berufsschule. Ausbilder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen unterstützen die Teilnehmer. Zusätzliche Hilfen wie Stütz- und Förderunterricht werden regelmäßig durchgeführt.
Das angeschlossene Internat bietet weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und allgemeinen und beruflichen Förderung an.

Auch Pendlerausbildung ist möglich.

Ziel ist: Teilhabe am Arbeitsleben mithilfe einer anerkannten abgeschlossenen Berufsausbildung.

Maler Reha Pendler