Erster Hofer Warmnachtszaun

19.12.2017 CJD Hochfranken « zur Übersicht

Mit gespendeten Schals, Mützen, Strümpfen, Handschuhen, wärmenden Decken und Wärmflaschen wurde im Sozialpädiatrischen Zentrum des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands der erste adventliche Hofer „Warmnachtszaun“ bestückt.

„Wir wollten Hilfsbedürftigen eine Freude machen und sie mit wärmenden Kleidungsstücken unterstützen“, erklärt Silke Rickl vom Sozialpädiatrischen Zentrum des CJD Hochfranken, die die Idee zu der Aktion hatte. Die SPZ-Mitarbeiter spendeten bereitwillig, so dass vor dem SPZ der Zaun in einen „Wamnachtszaun“ verwandelt werden konnte. In liebevoll geschmückten Plastiktüten wurden die wärmenden Kleidungsstücke angebracht, so dass sie von Bedürftigen abgeholt werden konnten. „Durch Aushänge in den Einrichtungen, die sich um hilfsbedürftige Menschen kümmern haben wir die Aktion angekündigt“, so Silke Rickl. Zusammen mit Kollegen empfing sie am Nikolausabend am Warmnachtszaun junge Familien, Menschen ohne festen Wohnsitz und andere Bedürftige. Alle freuten sich über die Spenden und nahmen die warmen Sachen dankbar an. Bei Kerzenlicht, weihnachtlicher Musik, Tee und Kuchen gab es zum Teil auch ergreifende Gespräche. „Wir hörten die große Dankbarkeit“, erzählt Silke Rickl. „Deutlich wurde aber auch Misstrauen und die teilweise gravierende Resignation der Menschen, etwas ohne Gegenleistungen zu erhalten.“ Die Spenden, die an diesem Tag nicht verschenkt wurden, traten die Reise in die Ukraine an bzw. wurden an den Migrationsfachdienst in Hof weitergegeben, um auch dort vorweihnachtliche Freude zu bereiten. Silke Rickl zieht eine positive Bilanz: „Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung, sei es in Form von Sachspenden oder Hilfe bei der Organisation und Durchführung des 1. SPZ-Warmnachtszauns.“