Die Sozialwirtschaft braucht Corona-Hilfsgelder!

Das CJD fordert Unterstützung aus dem Konjunkturpaket des Bundes

Die Bundesregierung hat verschiedene finanzielle Fördertöpfe für die Wirtschaft aufgestellt, um wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise abzufedern. Einen großen und systemrelevanten Bereich hat sie vergessen: die Sozialwirtschaft. Deshalb sind wir enttäuscht, dass das CJD als großer sozialer Träger von dem vielversprechenden Konjunkturpaket ausgeschlossen ist. Wir hätten uns sehr gewünscht, dass der Bund uns in Phase II der Überbrückungshilfe berücksichtigt hätte. So gehen zum Beispiel unsere Integrations- und Inklusionsunternehmen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Tagungshäuser leer aus.

Wirtschaftlich sind die Folgen von Corona für uns schwerwiegend. Denn als gemeinnütziges Sozialunternehmen dürfen wir keine Gewinne erwirtschaften, mit denen wir Umsatzausfälle abfedern können. Die Umsatzrückgänge reißen große Löcher in unsere Unternehmenskasse. Es besteht die Gefahr, dass wir Angebote schließen müssen. Was passiert dann mit den Menschen, für die wir da sein sollten und wollen? Deshalb appellieren wir an die Bundesregierung: Vergesst beim Schnüren des Konjunkturpakets die Sozialwirtschaft nicht. Viele Menschen brauchen unsere Unterstützung.