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25.04.2012 -
Da möchte man gerne weiter zuhören!
Susanne Mischke liest im CJD Elze aus ihrem Roman „Röslein stach“
Zunächst
skeptisch, dann aber mit immer mehr Aufmerksamkeit verfolgte gestern im Rahmen
des „Welttags des Buches“ der Jahrgang 9 der CJD Christophorusschule Elze
Susanne Mischkes Lesung aus ihrem neuen Roman „Röslein stach“.
Die
erfolgreiche Autorin, die inzwischen diverse Erwachsenen- und Jugendkrimis
verfasst hat, konnte zum zweiten Male für eine Lesung am CJD Elze gewonnen
werden. Dieses Mal las sie aus ihrem Jugendkrimi „Röslein stach“, der in diesem
Jahr veröffentlicht wurde. 
Das „sechzehnjährige Landei“ Antonia zieht in eine WG mit zunächst drei weiteren Mitbewohnern. Die jungen Menschen bewohnen eine Villa in Hannover, die allerdings eine grausige Vorgeschichte hat: In einem der Zimmer war vor 20 Jahren ein Mädchen erstochen worden. Der damalige Täter soll inzwischen wieder auf freiem Fuß sein, und als ein Gärtner in ihrem Garten auftaucht, der bei einer alten Nachbarin böse Erinnerungen weckt, entwickelt sich eine spannende Geschichte, die wieder einmal ihre überraschenden Momente hat.
Geschickt hat Susanne Mischke einige Episoden aus dem Roman ausgewählt, die neugierig machen auf den weiteren Verlauf der Handlung. Man wird schnell warm mit den Charakteren, das Hannoveraner Lokalkolorit mit Hinweisen auf den Westschnellweg oder den Lindener Friedhof tut sein Übriges, um die Zuhörer einzuwickeln.
Auch die
Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 der CJD Christophorusschule waren
größtenteils sehr interessiert an der Geschichte, die von Susanne Mischke
lebendig vorgetragen wurde. So entwickelte sich im Anschluss an die Lesung eine
angeregte Unterhaltung zwischen Autorin und Publikum, in der sie bereitwillig
über ihre Arbeit, den Entstehungsprozess eines Buchs oder auch die
Verdienstmöglichkeiten Auskunft gab. So ist es ihr z.B. sehr wichtig
klarzustellen, dass ihre Bücher nicht autobiographisch sind, dass sie kein
Lieblingsbuch hat und dass sie den Handlungsverlauf des Buches im Vorhinein
meist sehr genau bestimmt. „Eine Abweichung davon ist immer schwierig,
besonders bei einem Krimi, denn alle anderen Komponenten müssen immer noch
stimmig sein“, erklärte sie. Etwa ein halbes Jahr hat sie an „Röslein stach“
geschrieben und antwortete auf eine weitere Frage aus dem Publikum: „Ja, ich
kann davon leben; aber inzwischen bin ich auch schon fast 20 Jahre in diesem
Geschäft.“ An den Krimis fasziniert sie definitiv nicht die Gewalt, sondern die
psychologische Komponente, die Frage, wie ein unbescholtener Mensch zu einem
Gewaltverbrecher werden kann. „Die subtile Bedrohung, die von solchen
Entwicklungen ausgeht, ist für mich besonders spannend.“ 
Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, einen Roman von Susanne Mischke käuflich zu erwerben und diese Exemplare dann auch gleich von der Autorin signieren zu lassen.
Mit der Lesung wurde dem „Welttag des Buchs“ der an der CJD Christophorusschule Elze von diesem Jahr an mit einem Aktionstag begangen werden soll, ein tolles Sahnehäubchen aufgesetzt.
Carsten Söffker-Ehmke, stellvertretender Schulleiter
der Christophorusschule, bedankte sich am Ende herzlich bei der Autorin und
drückte dabei auch seine Hoffnung auf eine Wiederholung in einigen Jahren aus.







