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06.02.2012 -

Ort der Meditation und Begegnung

Das Friedenshaus „Shalom“ ist eingeweiht – Vier Jahre von der Idee bis zur Verwirklichung

Die Freude und Erleichterung über die Fertigstellung des Friedenshauses „Shalom“ war merklich, als sich am Freitagmorgen viele am Projekt Beteiligte sowie einige Gäste in dem neu erbauten Gebäude trafen, um die Einweihung zu feiern.
„Die Idee für einen Raum der Stille ist über einen längeren Zeitraum gewachsen bis zur Verwirklichung dieser Meditations- und Begegnungsstätte. Es ist ein Projekt, an dem viele Menschen gearbeitet haben und dabei aufeinander zugehen mussten“, beschreibt der Gesamtleiter des CJD Elze Eckhard Nührig den komplexen Prozess der Planung und Realisierung dieses Gebäudes.
Wozu solch ein Friedenshaus „Shalom“ dienen soll, fragte sich denn zunächst auch die Klosterkammer Hannover, die letztlich mit einer großzügigen Spende den Bau unterstützte. Stephan Lüttich, Vertreter der Behörde, erklärte, dass die wesentliche Voraussetzung für Förderung durch die Klosterkammer die „Befriedigung geistiger Bedürfnisse der Menschen“ ist, und diese Voraussetzung erfülle das Haus seiner Meinung nach völlig. Hier könnten sich Menschen zurückziehen oder auch einander begegnen.
Der zuständige Architekt Frank Simon war geladener Festredner und freute sich besonders über die positiven Rückmeldungen auf das Gebäude, das eine etwa 7,20 mal 7,20 große Grundfläche besitzt, in allen vier Ecken, die auf die Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, mit Glas ausgestattet und mit einer guten Akustik versehen ist, die es erlaubt, auch ohne Mikrophon gehört zu werden.
Künstler und Kunstlehrer Nikolaus Obornik, der schon zu Beginn der Planungsphase seine Entwürfe beitrug, erläuterte den Gästen die Einzigartigkeit des Gebäudes, das als „ein Solitär in Korrespondenz mit der Landschaft entstanden ist.“ Dabei folge es mit seinen klaren Ausrichtungen nicht nur im horizontalen, sondern auch im vertikalen Sinne Prinzipien, die eine geistige Erweiterung ermöglichen. „Das Gebäude legt Zeugnis ab für das außergewöhnliche pädagogische Konzept dieser CJD Einrichtung, die den Menschen als Ganzes meint und annimmt, für Toleranz und Akzeptanz steht“, ergänzte er.
Nachdem auch Superintendent Christian Castel und Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Vorstandvorsitzender des CJD, dem Friedenshaus „Shalom“ ihre guten Wünsche mit auf den Weg gegeben und die Schülervertreter der CJD Christophorusschule ein gemeinsames Gebet angestimmt hatten, konnten alle Gäste mit einem Teelicht, das ihnen von den Kindergartenkindern mit der Leiterin des CJD Kindergartens Friederike Schenk übergeben wurde, ein wenig Licht in die Welt bringen.

 

Gebet zur Einweihung des Friedenshauses "Shalom"

1.Teil Programm zur Einweihung

2.Teil Programm zur Einweihung

Rede von Nikolaus Obornik zur Einweihung

Rede von Superintendent Christian Castel zur Einweihung




Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Marita Bünger
marita.buenger@cjd-elze.net

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