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22.12.2011 - Rostock
Schachopen am CJD endet mit Geschwistersiegen
Rostock, 03.12.2011 - in
der alten Bibliothek haben sich 41 Kinder und Jugendliche zum ersten CJD-Open
eingefunden. Dabei sind einige Landesmeister und Landesmeisterinnen sowie
weitere starke Spieler und Spielerinnen aus den Rostocker Schachvereinen Makkabi
und SSC. Gespielt wird in zwei Altersklassen: 20 Kinder der 1. bis 4. Klasse in
der WK I und 21 Kinder und Jugendliche der 5. bis 12. Klasse in der WK II. Nur
die zweifache Landesmeisterin Sofya Pantsernaya (7 Jahre alt) spielt bei den
Älteren mit, wo sie am Ende den achten Platz belegt. Für das Turnier gibt es
zwei Wertungen, einmal für das CJD und einmal für die Gäste.
In der WK I bleibt es in der CJD-Wertung bis zur letzten Runde spannend. Corvin Schumann führt mit fünf Punkten vor Janek Noske und Jan Niclas Beller (4) sowie Robert Langer (3). Janek und Jan Niclas verlieren gegen starke Vereinsspieler, während Corvin gewinnt. Robert hätte mit einem Sieg den dritten Platz erreicht, doch er spielt Remis. So gewinnt Corvin vor Janek und Jan Niclas.

In der Gästewertung gewinnt Benedikt Wurst (SSC Rostock) mit sieben Punkten vor Jonas Petrow und Nelli Kunz (beide von Makkabi Rostock).

In der WK II ist es ähnlich spannend. Hier setzt sich in der CJD-Wertung Corvins Schwester Rabea mit 4,5 Punkten durch. Ihr folgen Daniel David und Philip Krause mit je 4 Punkten.

Damit ist es noch nicht genug. Auch in der Gästewertung gewinnt ein Geschwisterteil. Benedikts Bruder Maximilian Wurst ist mit sechs Punkten erfolgreich. Ihm folgen der Landesmeister u10 Dennis Schamber und Timur Aliev (beide Makkabi Rostock).

(Es fehlt Timur Aliev.)
So gehen nicht nur die vier Siege an Geschwisterpaare, sondern auch alle Siege an den SSC Rostock, wo Rabea und Corvin ebenfalls Mitglieder sind. Das Turnier wurde in professioneller Atmosphäre ausgetragen und durch CJD-Schachbetreuer Leonid Reznik sowie Schiedsrichter Herrn Hamann souverän geleitet. Wegen der hohen Teilnehmerzahl, der gezeigten schachlichen Klasse und den hervorragenden örtlichen Bedingungen freuen sich alle auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.
Harald Schumann







