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08.09.2010 - Vaihingen an der Enz

54 neue Chancen auf einen Berufsabschluss

CJD Jugenddorf Schloss Kaltenstein empfängt über 50 neue Auszubildende

Am 6. September wurden in der Aula des CJD Jugenddorfes Schloss Kaltenstein die neuen  Auszubildenden vom kaufmännischen Leiter Alfred Berenz und dem stellvertretenden Ausbildungsleiter Burkhard Tötz begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Für die jungen Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Herausforderungen, die es nun zu meistern gilt. Gemeinsam im Dialog mit den Ausbildern, Sozialpädagogen und Lehrern sollen die Hürden auf dem Weg zum Berufsabschluss übersprungen werden. Der Ausbildungsgang des Friseurhandwerks begrüßte die Neuen mit einer kleinen Showeinlage und verteilte danach Süßigkeiten als kleinen Willkommensgruß.

 

In der folgenden Einführungswoche soll der Grundstein für eine erfolgreiche Berufsausbildung gelegt werden. Die Teilnehmer lernen sich und das Jugenddorf besser kennen, um sich später leichter zu orientieren und zurechtzufinden. Die Jugenddorf-Rallye am Einstiegstag forderte von den jungen Menschen erstes Geschick bei den verschiedenen Aufgabenstellungen. Die vier Kernkompetenzen des Jugenddorfwerkes wurden an den Stationen vorgestellt bzw. spielerisch erfahren. Beim Arbeitskreis Sport- und Gesundheitspädagogik galt es zum einen mit Pfeil und Bogen ins Schwarze zu treffen und zum anderen den Zuckergehalt bzw. die Anzahl von Zuckerwürfeln in unterschiedlichen Lebensmitteln richtig abzuschätzen.

 

Im Rahmen der interkulturellen Arbeit musste man Europa in Form von Puzzelteilen wieder vereinen, der Arbeitskreis der politischen Bildung wollte wissen wie gut sich die Jugendlichen im Bereich Politik auskennen und im Bereich der Religionspädagogik zerbrachen sie sich den Kopf, wie ein zerlegtes christliches Symbol wieder zusammengesetzt wird.

 

Im weiteren Verlauf der Einführungswoche werden die Auszubildenden unter anderem noch schulisch getestet und an einem zweiteiligen Kompetenzworkshop teilnehmen. Im Kompetenzworkshop 1 sollen sich die Gruppen mit ihren Berufsbildern auseinandersetzen und diese kreativ auf einer Bühne darstellen. Im zweiten Teil geht es darum, ein Kompetenzprofil der Teilnehmer zu erarbeiten, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse individuell in die weitere Planung der Ausbildung mit einfließen zu lassen.

 

 Abschließend geht es am Freitag traditionell aufs Wasser. Die Großboote des Jugenddorfes und des Kanuclubs Vaihingen an der Enz werden geentert und auf der Enz in See bzw. in den Fluss gestochen. Am Zielort in Oberriexingen haben sich dann alle auch eine rote Wurst redlich verdient.

 


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