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08.03.2010 - Bad Kreuznach, Realschule an der Heidenmauer
„Ich kann doch nicht jeden Tag für meine Rechte kämpfen“
Über dreißig junge Mädchen und Frauen zwischen 15 und 16 Jahren nahmen am Projekttag des „Arbeitskreises Mädchen" aus Bad Kreuznach teil. Hierzu gehören u. a. K. Becker (Stadtjugendförderung), S. Otto (Jugendreferat an Kirchenkreis Nahe und Glan), H. Gemünden (Stadt Bad Kreuznach), A.-K. Herold (Arbeiten und Leben), T. Purper (CJD), S. Messer und D. Weiland (Kreis Bad Kreuznach).
Die Realschule, vertreten durch die Lehrerin Uschi Esters-Pabsch, zeigte begeistertes Interesse für diese Aktion. In Kleingruppen wurden die 9.Klässler kommunikativ, kreativ und konstruktiv.

Die Kernthemen waren, dass Frauen im Durchschnitt 23 % weniger als Männer verdienen, das Recht auf Bildung in anderen Ländern und das Klischee vom Frauen- und Männerbild 2010.
„Ich kann doch nicht jeden Tag für meine Rechte kämpfen", äußerte sich eine Schülerin, „das ist so anstrengend." Die Klassenkameraden hinterfragten vorab den Tag mit der Frage: „Frauentag – sollen wir Euch jetzt besser behandeln, oder was?"
Viele haben konkrete Ziele, was die Zukunftsplanung wie ihre weitere schulische und berufliche Ausbildung angeht.
Als Fazit befanden die Mädchen, dass es um Gleichbehandlung zwischen Frau und Mann geht. In finanzieller Hinsicht, wie auch in den Bereichen Haushalt und Kindererziehung.
Kompetenzen sind den Personen und nicht dem Geschlecht zuzuordnen.
Dies sieht auch die Realschule so: In der 6. Klasse durchläuft jede/-r Schüler/-in für eine bestimmte Zeit alle Wahlfächer, um Einblicke in die sonst klassischen Männer- und Frauenberufe zu erhalten. Ab 2012 gibt es neue Wahlfächer wie Hauswirtschaft und Soziales (HuS), Technik und Naturwissenschaft (TuN), Wirtschaft und Verwaltung (WuV) und Theaterpädagogik.
Damit soll Interesse geweckt werden neue Fachbereiche und Berufsbilder zu entdecken.







