Niemand verlässt seine Heimat ohne Grund

15.12.2015 CJD e. V. « zur Übersicht

Auch bei uns im CJD war das Jahr 2015 stark geprägt vom Engagement für Menschen, die ihre Heimat verloren haben. Allein in Berlin betreuen wir mittlerweile 1.300 Flüchtlinge, überwiegend aus Syrien und Afghanistan. An vielen anderen Standorten haben wir zumeist unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in unserer Obhut. Sie sind alleine, ohne Eltern oder Angehörige, nach Deutschland gekommen und sehr oft traumatisiert durch die Erlebnisse auf ihrer Flucht.

Niemand verlässt seine Heimat ohne Grund

Bomben fallen auf ihre Häuser, in den Straßen wird geschossen, sie laufen um ihr Leben. Das ist der Alltag, den viele der Menschen erlebt haben, die jetzt aus Syrien und dem Irak zu uns kommen. Vielleicht konnten sie Station machen in einem der schmutzigen Camps im Nahen Osten. Dort waren sie zwar sicher vor den Kämpfern in Syrien und dem Irak, aber es gab kaum etwas zu essen und keinerlei Perspektive. Im Bombenhagel sterben, verhungern oder fliehen. Wer von uns wäre nicht geflohen? Die Menschen, die jetzt zu uns kommen, haben nur einen Wunsch für sich und ihre Kinder: Sie möchten leben. Überleben.

"Es liegt in unserer Verantwortung als Christen, diesen Menschen Zuflucht zu gewähren", so heißt es in einem Statement des CJD Vorstands zur Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Dazu passt ein Bibelzitat aus Matthäus 25,35.40:

„Ich bin hungrig gewesen und
ihr habt mir zu essen gegeben.
Ich bin durstig gewesen und
ihr habt mir zu trinken gegeben.
Ich bin ein Fremder gewesen und
ihr habt mich aufgenommen...
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr getan habt
einem von diesen meinen
geringsten Brüdern,
das habt ihr mir getan.“

Das CJD hilft Flüchtlingen - und ist dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Lesen Sie mehr über unser aktuelles Spendenprojekt...